Mit Stefanie Schneider neue Impulse für die Sorgende Gemeinschaft

Nach mehr-monatiger Unterbrechung erfährt die "Sorgende Gemeinschaft" eine personelle Verstärkung. Nachfolgerin der Initiatorin dieser Initiative in der Stadt Gau-Algesheim, Eva-Maria Dörr, ist seit dem 1. Juli Stefanie Schneider. Die Mitglieder der Sorgenden Gemeinschaft begrüßten die studierte Diplom-Sozialarbeiterin beim gemeinsamen Runden Tisch, freuen sich auf die künftige Zusammenarbeit und den einen oder anderen Impuls, den Stefanie Schneider aufgrund ihrer bisherigen breiten beruflichen Erfahrung einbringen wird. 

Nach ihrer Ausbildung zur Rechtsanwalts-fachangestellte absolvierte Stefanie Schneider das Studium der Sozialarbeit/Sozialpädagogik an der Katholischen Hochschule Mainz. Viele Jahre hatte sie die Sozialdienstleitung eines Mainzer Seniorenzentrums inne und war dort zugleich Qualitätsbeauftragte. Es folgten einige Jahre als Schuldnerberaterin beim Diakonischen Werk. Jetzt kehrt die Gau-Algesheimerin zu einem Berufsfeld zurück, das ihr in besonderer Weise am Herzen liegt. Sie ist nun im Sozialdienst im Caritas-Altenzentrum Albertus-Stift tätig. Das Haus lernte die neue Mitarbeiterin bereits bei ihrem nebenberuflichen Einsatz während des Studiums kennen. Engagiert für die Arbeit mit älteren und pflegebedürftigen Menschen bringt sich Stefanie Schneider künftig neben der Haupttätigkeit im Sozialdienst auch in die zukunftsweisende Arbeit der Sorgenden Gemeinschaft ein - ein Kreis von Akteuren, die sich mit vielfältigen Initiativen für den Erhalt der Lebensqualität in der Stadt engagieren. Jüngste Bespiele sind die Einrichtung von Mitfahrerbänken oder die Taschengeldbörse.

Kontakt: Stefanie Schneider - Sozialer Dienst, Caritas-Altenzentrum Albertus-Stift, Schulstraße 20, 55435 Gau-Algesheim (Tel. 06725 9325-0, schneider@albertus-stift.de). 03.09.2019 CfH


Kleine „Helfer“ für Zuhause – Broschüre

Die Sorgende Gemeinschaft und der Beirat für die Belange behinderter Menschen der Verbandsgemeinde Gau-Algesheim haben eine Broschüre mit Hilfsmitteln zusammengestellt: Kleine „Helfer“ für Zuhause“

In unterschiedlichen Rubriken wie „Technik“, „Essen und Trinken“ oder „Wohnung“ findet der Leser sogenannte Alltagshilfen, die das Leben erleichtern.

Sei es ein Drehverschlussöffner, der das Öffnen einer Mineralwasserflasche im Handumdrehen gelingen lässt oder eine Medikamenten-App, die an die Tabletteneinnahme erinnert..

Viel Spaß beim Stöbern, Entdecken und Ausprobieren.

Die Broschüre ist erhältlich:

im Projektbüro SoNAh/Caritas Altenzentrum Albertus-Stift oder bei doerr@albertus-stift.de

Pressemeldung zum Thema (klicken):

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Kleine "Helfer" für ZuHause
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Zeitbank plus

Der örtliche Verein, der sich an bereits existierenden Modellen z. B. in Freiburg/Breisgau oder in Gensingen-Sprendlingen orientiert, will aktiv die generationenübergreifende Nachbarschaftshilfe fördern. Über Zeitkonten findet dabei ein Ausgleich der erbrachten oder in Anspruch genommenen Leistungen statt und bei Treffen und Veranstaltungen werden Kontakte geknüpft und gepflegt, so dass ein vertrauensvolles Miteinander entsteht. Ein vereinseigenes Sozialkonto wird zudem hilfsbedürftige ältere Menschen unterstützen.

Kontakt: 

Heike Borgs-Osten

Tel. 06725-96234

zeitbankplus-ga@gmx.de

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Suche – Biete

Die Suche-Biete-Börse der Sorgenden Gemeinschaft finden Sie hier.

Dort warten nicht nur Möbel und andere Gegenstände auf einen neuen Besitzer. Auch Hilfsangebote und -gesuche können gefunden werden.


Mitfahrbänke      Gau-Algesheim

Die Idee wurde in der Sorgenden 

Gemeinschaft Gau-Algesheim entwickelt und wird vom Kreis Mainz-Bingen und der Stadt Gau-Algesheim finanziell gefördert. Die Fertigstellung ist im Jahr 2020  vorgesehen.

Das Konzept dient der Förderung der Nachbarschaftshilfe, des sozialen Miteinanders, der Unterstützung von

Personen mit eingeschränkter Mobilität (Gehbehinderte, Menschen ohne Auto etc.) und ist Dank der Fahrgemeinschaften ein Beitrag zum Klimaschutz.

Wo befinden sich die künftigen Mitfahrbänke im Stadtgebiet?

Die Standorte im Einzelnen:

  • Untere Bergstraße vor dem Bauhof
  • Im Hippel vor den Hochhäusern
  • Appenheimer Str. an der Radsporthalle
  • Bahnhofstr. neben der Städt. Waage
  • Berliner Str. zwischen Ingelheimer Str. und Bahnhofstr.
  • Einkaufsmärkte (am Edeka-Eingang)
  • Laurenziberg am „Kreisel“
  • Untere Langgasse, Einfahrt Parkplatz
  • Kloppgasse vor dem Eickemeyer Park

 

Es handelt sich um normale Sitzbänke mit der Aufschrift „Mitfahrbank“. 

Daneben befindet sich eine Halterung mit Logo-Schild und umklappbaren „Zielschildern“.

Die Idee

Eine alte Idee – das Trampen – erwacht in Gau-Algesheim zu neuem Leben!

Bürgerinnen und Bürger entscheiden sich spontan für eine Mitfahrgelegenheit, aus der sich ein persönliches Kennenlernen und vielleicht sogar eine regelmäßige Fahrgemeinschaft entwickeln kann!

Jedes Fahrzeug, das zu Hause stehen bleibt, ist ein Beitrag zum Umweltschutz und erspart den Gau-Algesheimer 

Bürgerinnen und Bürgern Lärm und

Gestank.

Das Konzept

Personen, die innerhalb von

Gau-Algesheim incl. Laurenziberg unterwegs sind, schwer zu tragen haben, müde nach der Arbeit oder gehbehindert sind, schnell zu Hause sein müssen, um einen Folgetermin wahrzunehmen, spontan in der Stadt etwas erledigen oder einkaufen müssen – oder auf ihrem Weg einfach mit jemandem ins Gespräch kommen möchten, setzen sich auf eine Mitfahrbank und klappen ein Zielschild auf, um ihr Ziel anzugeben. So erkennen die Fahrer/innen der vorbeikommenden PKWs sofort, ob die wartende Person das gleiche oder ähnliche Ziel ansteuert, kann gegebenenfalls anhalten und eine Mitfahrgelegenheit anbieten.

Sitzen mehrere Personen auf einer Bank, so kann ein Fahrer die gewünschten Ziele erfragen. 

An manchen Standorten gibt es auch weiße Schilder: Sie klappt man auf, wenn man sich auf der Bank nur ausruhen möchte.

Ergänzung - kein Ersatz

Die Mitfahrgelegenheiten werden nur innerhalb des Stadtgebietes und zum Ortsteil Laurenziberg angeboten. Sie er-setzen nicht die Busverbindungen des Öffentlichen Nahverkehrs in die Nachbargemeinden und den Einkaufsbus, sondern sind eine innerörtliche Ergänzung und damit ein alternatives Konzept für die spontane Fortbewegung innerhalb unserer Stadt. 

Der Weg zum Erfolg

Seien Sie ein Vorbild und laden Sie unsere Mitbürger/innen zur Mitfahrt ein, damit das Projekt erfolgreich wird! Sie tragen damit zu einem lebenswerten

Gau-Algesheim bei – gemäß dem Motto:

Gau-Algesheim … so charmant!

Hinweis: Bei einem Unfall kommt die PKW-Haftpflichtversicherung des Fahrers für Ansprüche des Mitfahrers auf. 


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Infomappe

Unsere gedruckte Infomappe ist hier erhältlich:

–  Caritas-Altenzentrum Albertus-Stift

–  Touristinfo Rathausscheune

–  Verbandsgemeindeverwaltung

–  Pflegestützpunkt in der VG

–  Evangelische Kirchengemeinde

–  Katholische Kirchengemeinde

–  Christusgemeinde

–  Städt. Schloss Ardeck Kita

–  Katholischer Kindergarten

–  Apotheken

–  Arztpraxen

–  Praxen für Physiotherapie

–  Ambulante Pflegedienste

–  Essen auf Rädern