Zukunft der Sorgenden Gemeinschaft

Abschied von Eva-Maria Dörr


Fünf Jahre prägte Eva-Maria Dörr professionell die Arbeit der Initiative "Sorgende Gemeinschaft" im Rahmen des Caritas Projektes SoNAh. Sie gab hierfür den entscheidenden Impuls und entwickelte sie  mit den Teilnehmenden des Runden Tisches zu einem Markenzeichen in der Stadt. Ihren Arbeitsplatz hatte die studierte Sozialpädagogin im Caritas-Altenzentrum Albertus-Stift. Dort traf man sich auch zu den monatlichen Runde-Tisch-Sitzungen.

Zum Jahresende verabschiedete sich die seitherige Projektleiterin. Sie stellt sich einer neuen beruflichen Herausforderung. In der Abschiedsrunde erinnerte Josef Kolbeck - mit Marion Duchene und Clausfriedrich Hassemer selbst "Mann der ersten Stunde" -  an den Start der Initiative in 2014 und zeichnete die Entwicklung des Anliegens der Sorgenden Gemeinschaft: Menschen, Organisationen und Talente in Gau-Algesheim zusammenbringen, um mit vielfältigen Angeboten gemeinsam die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger zu erhalten und zu verbessern. Ehrenamtliche, Vereins- und kommunale Vertreter, professionelle Dienstleister und andere mehr fanden sich regelmäßig  beim Runden Tisch zusammen. Josef Kolbeck verwies auf Projekte, die ab 2015 entstanden. Er nannte beispielhaft die Suche-Biete-Börse, die Taschengeldbörse, die Broschüre 'Kleine Helfer für den Haushalt' oder zuletzt die Mitfahrerbänke. Eva-Maria Dörr koordinierte die zahlreichen Aktivitäten, erwies sich als vermittelnde und motivierende Koordinatorin.

Ralf Justinger (Christusgemeinde) würdigte ebenso den überzeugenden Einsatz von Eva-Maria Dörr. Ohne ihre herzliche, vertrauensvolle und kompetente Ausstrahlung habe die Sorgende Gemeinschaft nicht den erfolgreichen Weg beschritten, der in der Stadt und darüber hinaus Anerkennung gefunden habe. Im Namen aller Gruppen und Mitwirkenden wünschte Daniela Mies (Pflegestützpunkt) der Scheidenden eine gute Zeit und überreichte als Zeichen des großen Dankes ein Präsent. Eva-Maria Dörr schloss ein herzliches Dankeschön an - Dank für das gemeinsame Wegstück, für die Offenheit und Herzlichkeit des Miteinanders, für das Anspornen und Vorwärtsbringen des Anliegens, für die vielen schönen Erfahrungen und Begegnungen.

Wie das Projekt jetzt ohne die Initiatorin weiter laufen kann, darüber werden sich die bisherigen Akteure bei der nächsten Sitzung des Runden Tisches austauschen. Übereinstimmung besteht darin, dass das Grundanliegen der Sorgenden Gemeinschaft für das Zusammenleben der Menschen in der Stadt angesichts des demografischen Wandels unverzichtbar bleibt. CfH 04.01.2019


Dank an das Team des Rheinhessischen Fahrradmuseums


„Klappern gehört zum Handwerk“ und das Team des Rheinhessischen Fahrrad-museums versteht sein Handwerk. 

Und wir wollen hier für sie klappern: Dank der Fähigkeiten und Kenntnisse von Emil Busch und seinem Team konnte die Info-Bar der Taschengeldbörse aufgerüstet werden.

Ein Briefschlitz ermöglicht das sofortige Einsteigen in die Taschengeldbörse durch Einwerfen des Anmeldebogens.

 

Der angebrachte Prospekthalter lädt ein, sich über die Taschengeldbörse zu informieren.

In seinem „Bauch“ trägt die Info-Bar alle Formulare und das „Kleingedruckte“. Also wenn Sie die Bar irgendwo sehen (bei einem Fest oder in einer Einrichtung), schauen Sie rein in die Schubkästen und Ordner und machen Sie mit bei der Taschengeldbörse

Ein herzliches DANKESCHÖN an das Rheinhessische Fahrradmuseum für seine Unterstützung der Taschengeldbörse der Sorgenden Gemeinschaft.


Treffpunkt „Info-Bar“

beim Sommerfest der Arbeiterwohlfahrt Gau-Algesheim

 

Beim Sommerfest der Arbeiterwohlfahrt am Sonntag, 26.08.2018 stellte sich die Sorgende Gemeinschaft mit der Taschengeldbörse vor. An der rollenden Info-Bar trafen sich Interessenten, Hilfesuchende und Mitmacher*innen. 

 

Gefragt waren die Broschüre „Kleine Helfer für zuhause“ und die Möglichkeiten einer Unterstützung durch die Taschengeldbörse.

Foto: Ulla Gloos

 

Was ist eine Taschengeldbörse?

Junge Menschen aus Gau-Algesheim bieten Privathaushalten Gefälligkeiten im Garten, bei Fragen zu PC/Internet/Tablet & Co , bei Einkäufen, Hilfen bei Veranstaltungen, Babysitting, Hausaufgabenbetreuung und vieles mehr für ein Dankeschön (Taschengeld) an.

 

Anmelden können sich Jugendliche und Hilfesuchende hier.


Infomappe

Unsere gedruckte Infomappe ist hier erhältlich:

–  Caritas-Altenzentrum Albertus-Stift

–  Touristinfo Rathausscheune

–  Verbandsgemeindeverwaltung

–  Pflegestützpunkt in der VG

–  Evangelische Kirchengemeinde

–  Katholische Kirchengemeinde

–  Christusgemeinde

–  Städt. Schloss Ardeck Kita

–  Katholischer Kindergarten

–  Apotheken

–  Arztpraxen

–  Praxen für Physiotherapie

–  Ambulante Pflegedienste

–  Essen auf Rädern


Suche – Biete

Die Suche-Biete-Börse der Sorgenden Gemeinschaft finden Sie hier.

Dort warten nicht nur Möbel und andere Gegenstände auf einen neuen Besitzer. Auch Hilfsangebote und -gesuche können gefunden werden.


Zeitbank plus

Ein Logo gibt es schon, das „e. V.“ darin ist aktuell eigentlich noch ein „i. G.“. Denn für den Verein Zeitbankplus Gau-Algesheim werden noch Gründungsmitglieder gesucht!

Der örtliche Verein, der sich an bereits existierenden Modellen z. B. in Freiburg/Breisgau oder in Gensingen-Sprendlingen orientiert, will aktiv die generationenübergreifende Nachbarschaftshilfe fördern. Über Zeitkonten findet dabei ein Ausgleich der erbrachten oder in Anspruch genommenen Leistungen statt und bei Treffen und Veranstaltungen werden Kontakte geknüpft und gepflegt, so dass ein vertrauensvolles Miteinander entsteht. Ein vereinseigenes Sozialkonto wird zudem hilfsbedürftige ältere Menschen unterstützen.

Kontakt:

Dr. Ulrich Maier-Harth

Tel. 06725-1016

Heike Borgs-Osten

Tel. 06725-96234

zeitbankplus-ga@gmx.de

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Kleine „Helfer“ für Zuhause – Broschüre

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Kleine "Helfer" für ZuHause
Kleine Helfer für Zuhause.pdf
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Die Sorgende Gemeinschaft und der Beirat für die Belange behinderter Menschen der Verbandsgemeinde Gau-Algesheim haben eine Broschüre mit Hilfsmitteln zusammengestellt: Kleine „Helfer“ für Zuhause“

In unterschiedlichen Rubriken wie „Technik“, „Essen und Trinken“ oder „Wohnung“ findet der Leser sogenannte Alltagshilfen, die das Leben erleichtern.

Sei es ein Drehverschlussöffner, der das Öffnen einer Mineralwasserflasche im Handumdrehen gelingen lässt oder eine Medikamenten-App, die an die Tabletteneinnahme erinnert..

Viel Spaß beim Stöbern, Entdecken und Ausprobieren.

Die Broschüre ist erhältlich:

im Projektbüro SoNAh/Caritas Altenzentrum Albertus-Stift oder bei doerr@albertus-stift.de

Pressemeldung zum Thema (klicken):